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Geographieunterricht einmal anders…

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Einer der Themenschwerpunkte des Geographieunterrichts stellt im ersten Jahr das Thema „Naturkatastrophen" dar, weshalb sich die 1db kürzlich bei glühender Hitze :-) in Bregenz mit einer ziemlich kalten Materie beschäftigen durfte: den Lawinen.

Dipl.- Ing. Andreas Drexel vom Forsttechnischen Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung erläuterte uns eingangs die Entwicklung der Gefahrenzonenplanung in Österreich und stellte uns anschließend die verschiedenen Arten von Lawinen und Schutzeinrichtungen vor. Neuschneemenge, Windrichtung, Hangneigung, Hangexposition und die Durchfeuchtung der Schneedecke sind die wichtigsten Parameter, um die Auslauflänge einer Lawine mit Hilfe mathematischer Simulationsmodelle einigermaßen verlässlich berechnen zu können. „Die Lawine weiß aber nicht, dass sie es mit Experten zu tun hat!", meinte Andreas Drexel. Insbesondere die tonnenschweren Nassschneelawinen können ihre Bahnen kaum vorhersehbar um bis zu 90 Grad ändern.

Der Schutz des Dauersiedlungsraumes in Vorarlberg ist mit einem enormen technischen und finanziellen Aufwand verbunden. „Allein in unserem kleinen Bundesland sind über 200 km Stahlschneebrücken verbaut.", erklärte uns der Lawinen- und Wildbachexperte.

Tamara Kanz, 1db
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