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Grün, grün, grün sind alle meine Kleider,…

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Die 2ak war zu Besuch bei KEIDERgrün. KLEIDERgrün ist ein Feldkircher Unternehmen, das sich voll und ganz der Nachhaltigkeit verschrieben hat.

Am Donnerstag, den 6. Oktober, lud Franziska Wolf, die Inhaberin von KLEIDERgrün, die 2ak in ihr Geschäft in der Feldkircher Innenstadt ein. Schon der erste Schritt in den Laden war ein besonderer: anders als in anderen Bekleidungsgeschäften gibt es sehr übersichtlich ein überschaubares Angebot an echt nachhaltiger Mode und Accessoires. Auch die Vision und das Ziel von KLEIDERgrün unterscheidet sich merklich. Frau Wolf ist gelernte Schneiderin. Zudem hat sie im Modebereich im Verkauf gearbeitet. „T-Shirts um zwei Euro können für niemanden gut sein, nicht für den Bauer, der Baumwolle produziert, nicht für die Arbeiter, die diese T-Shirts nähen, nicht für die Verkäufer, die die T-Shirts in den Geschäften verkaufen. Ein T-Shirt um zwei Euro funktioniert einfach nicht fair", erklärte Frau Wolf. Das war auch der Grund, wieso sie sich entschied,KLEIDERgrün zu gründen. Sie achtet sehr darauf, nur GOTS zertifizierte Ware in ihrem Geschäft zu verkaufen. GOTS bedeutet, dass das Kleidungsstück vom Baumwollsamen bis zum Verkauf im Geschäft nachhaltig ist. Somit ist sichergestellt, dass natürliches Saatgut verwendet wird, keine Bauern und Arbeiter ausgebeutet werden, keine giftigen Farbstoffe verwendet werden. Natürlich kostet echte nachhaltige Kleidung mehr. Die Hosen in ihrem Laden haben mit einem Preis zwischen 60 und 120 Euro einen Preis, der zwar etwas über dem anderer Bekleidungsgeschäfte liegt, der dafür aber mit Sicherheit fair ist. Auch bekommt der Kunde eine bessere Qualität, was dazu führt, dass die Kleidung länger getragen werden kann. Das wiederum bedeutet, dass die Kleidung nicht so schnell ersetzt werden muss. Und das spart sogar Geld. Zwischen 40 und 50 Kunden zählt KLEIDERgrün täglich. „Wer einmal gekauft hat, der kommt wieder", freut sich Frau Wolf über ihre Kunden, die persönlich in den Laden kommen. Denn einen Online-Shop hat Frau Wolf aktuell nicht und will so einen auch nicht in Zukunft haben. Ein Berühren und Sich-Überzeugen von der Ware kann nachhaltig betrachtet nur Vor-Ort im Geschäft erfolgen, bleiben dadurch doch mehrere Verpackungen und Transporte erspart. Auch hat sie somit alle zum Verkauf bereitstehende Ware jederzeit verfügbar.

Taschen brauchen Ihre Kunden meist keine, weil KLEIDERgrün Kunden bewusst einkaufen und meistens ihre eigene Tasche schon mitbringen. Ihre Kassazettel sind – im Unterschied zu Standardzetteln – altpapiertauglich. Echtledertaschen gibt es auch zu kaufen, weil Leder zu den Schlachtabfällen zählt. Und wenn Tiere schön getötet werden, dann ist es nachhaltiger, das ganze Tier zu verwerten . Wer ein nachhaltiges Unternehmen kennenlernen will, der kann das in unmittelbarer Nähe tun. Frau Wolf von KLEIDERgrün freut sich über euren Besuch.

„Wir haben viel gehört und gesehen. Und wir konnten uns ein sehr gutes Bild machen, wie es einem Unternehmen gelingt, Nachhaltigkeit von A bis Z umzusetzen und zu leben." Sarah Zöhrer, im Namen der 2ak

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